Die FIT-Konferenz in Berlin ist nun schon einige Tage her, da werden die ersten Rückblicke veröffentlicht. Was dabei besonders auffällt: Fast alle berichten, dass das Beste an solchen Konferenzen doch ist, dass man alte und neue Kontakte wieder trifft und dass die Kaffeepausen und Gespräche am Rande des eigentliches Programms die spannendsten waren.

Tja, das ist ja dann wohl unser Stichwort! In den letzten Wochen wurde ich mehrfach gefragt, was denn so anders sei, an einem BarCamp. Meine Antwort lautete immer: Man muss sich ein BarCamp wie die Kaffeepausen und Gespräche am Rande vorstellen. Man tauscht sich mit Gleichgesinnten aus. Man netzwerkt. Man vertieft bestimmte Themen und spricht genau über die Dinge, die einen interessieren. Gemeinsam, auf Augenhöhe.

Wenn ich mir die bisherigen Anmeldungen so ansehe, dann weiß ich jetzt schon, dass wir bei der Session-Planung viel Freude haben werden. Denn ich weiß von fast jedem der Teilnehmer, dass sie in irgendetwas besonders gut sind oder eine fundierte Meinung zu bestimmten Themen haben. Man darf nicht vergessen: Nur weil es kein Programm gibt, heißt das nicht, dass es bei einem BarCamp kein Programm gibt. Es bedeutet nur, dass das Programm am Tag der Veranstaltung zusammengestellt wird – und zwar von den Teilnehmern selbst.

Es wird Zeit für ein bisschen mehr Selbstbestimmung in der Übersetzer-Landschaft, oder was meint ihr?