Was nimmt man mit, von so einem BarCamp?

In letzter Zeit kommen aus unserer xl8-Community (man verzeihe mir den Anglizismus) immer wieder Fragen zum Nutzen eines BarCamps auf. Nun, ich bin leider kein Hellseher. Für mich ist dieses xl8Camp genau so ein Experiment wie für euch auch. Ich vertraue aber auf meine Erfahrungen aus anderen BarCamps, die in anderen Themenbereichen stattgefunden haben. Ich war schon auf BarCamps zu den Themen Marketing, Social Media, eCommerce, Bloggen, … Und ich war jedes Mal begeistert. Auch wenn ich vorher keinen blassen Schimmer hatte, was ich am Ende mitnehmen würde. Ich habe auf das Konzept vertraut: dass sich die Inhalte aus dem Wissen, der Neugierde und dem gemeinsamen Brainstorming ergeben würden. Es hat immer funktioniert. Ein weiterer Anstoß war für mich die Konferenz im Mai in Budapest. Hier habe ich erlebt, was für tolle Gespräche stattfinden können, wenn nur die richtigen Leute zusammenkommen. Budapest war für mich eine Übersetzerveranstaltung, wo man sich auf ganz hohem Niveau ausgetauscht hat.

Und so vertraue ich darauf, dass zum auch zum xl8Camp die richtigen Leute zusammenkommen werden. Das xl8Camp ist für euch genau das richtige, wenn:

  • man ein kommunikativer Mensch ist – oder aber zumindest offen für Neues ist.
  • einem bewusst ist, dass einem nichts weggenommen wird, wenn man sein Wissen teilt.
  • man in irgendetwas besonders gut ist oder wenn einen eine bestimmte Fragestellung umtreibt.
  • der Kopf vor Visionen platzt (oder auch nur eine einzige das Herz höher schlagen lässt).
  • man nicht zu den Menschen gehört, die glauben, dass sie sich durch Negativität oder Besserwisserei über andere erheben können.
  • ein Miteinander für einen mehr Sinn macht, als ein Gegeneinander.

Um das Ganze zu untermauern, möchte ich an dieser Stelle ein paar aktuelle Rückblicke zu anderen BarCamps zitieren.

HR BarCamp 2014

Mein Fazit: Das HR BarCamp ist das Treffen der „modernen“ HR Community schlechthin. Ich kann mir nicht vorstellen, einen ähnlichen Input in der gleichen Zeit in einem anderen Format zu erhalten. Hinzu kommen die vielen kleinen und großen Schritte von der virtuellen in die reale Welt – aus virtuellen Kontakten werden reale – mit immer sehr netten – Personen. Das HR BarCamp 2014 war – auch ohne Buzzword – wieder ein tolles und inhaltsschweres Event, über das ich noch lang nachdenken werde. Mein herzlicher Dank gilt den Organisatoren und den vielen netten Gesprächspartnern. Ich freue mich schon jetzt auf das HR BarCamp 2015 und kann nur formulieren … es war … [sic] Wieder ein tolles, modernes und außergewöhnlich informatives Event – Auf Wiedersehen 2015 Dank an @CAthanas & @JannisTsalikis

Quelle: Leipziger HRM Blog

BarCamp Tourismusnetzwerk

Die Form des „Barcamps” ließ es somit zu, dass offen und interaktiv über die aktuellen Themen, Chancen und Herausforderungen im rheinland-pfälzischen Tourismus diskutiert wurde. Denn oft lässt das Nicht-Geplante den Raum für Neues, Visionäres, Querdenkerisches.

Die Abschlussrunde am Ende des Barcamps zeigte eines ganz deutlich: Alle Teilnehmer sprachen sich dafür aus, dass dieser Dialog und die gelungene Vernetzung der touristischen Akteure fortgeführt werden muss. Unter anderem soll diesem ersten Barcamp ein Zweites folgen.

Quelle: Tourismusnetzwerk

BarCamp Karlsruhe

Von Pinterest, über Change Management zu Usability Studien, Social Media Monitoring, Microsoft Bashing, fanpageGENERATOR, agile Softwareentwicklung, bis zu Selbstfindung und den 10 größten Hundeirrtümern, das Sessionangebot war unglaublich.

Quelle: BarCamp Karlsruhe

Community Camp

Der netzrunde-Kollege Sascha musste damals viel Überzeugungsarbeit leisten um mich vom Gang zu überzeugen. Ein paar Vorurteile hatte ich und die reichten von “Das ist doch sicher völlig unstrukturiert” bis hin zu “Partyveranstaltung”. Nichts davon hat sich bewahrheitet: Keine Veranstaltungen bringen mich auch nur im Ansatz so viel weiter, wie ein Barcamp. Und seit meinem ersten Barcamp steht fest: Klassische Konferenzen besuche ich nur noch als Referent, ansonsten investiere ich meine Zeit lieber in Barcamps. Seitdem habe ich persönlich zwar erst die Zeit für ein weiteres Barcamp (das fbcamp) gefunden, der Grund dafür liegt allerdings eher im Mangel von Zeit als dem Mangel von Lust. Beim Besuch des fbcamps hat sich mein erster positiver Eindruck aber bestätigt: Barcamps sind das bessere Veranstaltungsformat!

Quelle: Netzrunde


Und nun? Selbstverständlich habt auch ihr im Vorfeld die Möglichkeit, über mögliche Themen für die Sessions zu diskutieren. Dazu gibt es die geschlossene FB-Gruppe. Mir ist bewusst, dass ich mit dem BarCamp für Übersetzer viel Überzeugungsarbeit leisten muss. Aber das ist es mir wert. Denn ich bin überzeugt, dass am Ende alle mit einem guten Gefühl nach Hause gehen werden, voller neuer Erkenntnisse, Inspirationen und schönen Erinnerungen.

 

Was ist das mit dem Hashtag? #xl8Camp

Während des BarCamps wird die Netzgemeinde über Twitter eingebunden werden. So entsteht eine besondere kommunikative Atmosphäre, in der die Beteiligten ihr implizites Wissen miteinander teilen und auch diejenigen, die gerne gekommen wären, etwas davon haben.

Der Hashtag für das BarCamp ist #xl8Camp.

Damit ihr wisst, was so getweetet wird, wird es eine sogenannte Twitter Wall vor Ort geben. So seht ihr immer, wer gerade was aus oder ins BarCamp tweetet.

Was ist ein BarCamp?

Bei einem BarCamp (Unkonferenz) begegnen sich Menschen um sich über ein oder zwei Tage zu einem bestimmten Themenkomplex auszutauschen. Es geht um offenen Meinungs- und Informationsaustausch, Feedback, gemeinsames Arbeiten an Ideen und Visionen. Im Grunde ist es wie ein Forum im echten Leben. Ein BarCamp lebt von der aktiven Mitarbeit aller Teilnehmer. Jeder kann eine Workshop-Session leiten, jeder Zuhörer Rückmeldung geben oder selbst zum Vortragenden werden.

Jeder? Ja – denn es gibt kein Programm! So läuft das ab:

Die Organisation sorgt für alles, nur nicht das Programm. Das wird am Morgen gemeinsam mit allen Teilnehmern festgelegt. Jeder, der einen Vortrag, Workshop oder Session halten oder ein bestimmtes Thema einfach nur mit ein paar Leuten erörtern möchte, stellt seine Idee vor. Wenn sich genügend Interessenten finden (per Handzeichen), dann wird das Thema in die Sessionplanung aufgenommen. Bei unserem BarCamp wird es 3 Sessionräume geben. D. h. es finden jeweils 3 Sessions parallel statt und die Teilnehmer verteilen sich entsprechend ihrer Interessen auf die Sessions.

Kosten?

Wenn es wirklich gut läuft, ist das BarCamp in der Regel kostenlos. Da unsere Branche aber im Vgl. zu anderen relativ klein ist, kann ich es nicht wirklich versprechen. Sollten wir keine Sponsoren finden, dann versuche ich das ganze trotzdem so günstig wie möglich zu halten.

Warum in Sayda? Warum in einer Jugendherberge?

Warum nicht? Sayda liegt schön weit ab vom Schuss und hier können wir uns ganz auf den Power-Know-How-Transfer konzentrieren. Abgesehen davon kann man sich in der JH auch am Abend ganz toll beschäftigen. Von Lagerfeuerromantik bis hin zur Sauna und Tischtennis.